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Die Kleinregion Waldviertler Hochland

Bereits im Jahr 2001 wurde die ARGE Waldviertler Hochland gegründet, ein Zusammenschluss der 5 Gemeinden Altmelon, Arbesbach, Groß Gerungs, Langschlag und Rappottenstein. Im September 2019 wurde die ARGE in den Verein Waldviertler Hochland umgewandelt, der nun auch Trägerorganisation der KlimawandelAnpassungsModellRegion, kurz KLAR, ist.

Im westlichen Zentralbereich des Waldviertels, auf dem Hochplateu der Böhmischen Masse, im Bezirk Zwettl (NÖ), an der Grenze zum oberösterreichischen Mühlviertel liegt das Waldviertler Hochland.

Die 10420 Einwohner (Stand 2019) leben auf einer Fläche von 326 km², auf einer Seehöhe von 650 bis fast 1000m. Die Region ist mit 30 EW/km² dünn besiedelt. Die Siedlungsstruktur ist gekennzeichnet durch größere Hauptorte mit jeweils zahlreichen kleinen Dörfern und Streusiedlungsgebieten. Die größte Gemeinde ist Groß Gerungs mit 106 km², gefolgt von Rappottenstein 66 km², Langschlag 61 km², Arbesbach 55 km² und Altmelon 38 km².

Rund 172 km² der Region sind Waldgebiete, ca. 52,5 % der Gesamtfläche, der Nadelwaldanteil liegt bei ca. 85%, hier überwiegen vor allem Fichten und Kiefern. Die überwiegende landwirtschaftliche Kulturform ist das Grünland, daneben findet man Feldfrüchte wie Kartoffel, Gerste und Roggen. Obstbau ist aufgrund der ungeschützten Höhenlage nur eingeschränkt möglich. Typisch für die sanften Hochflächen im Waldviertler Hochland sind die Steinformationen, Felsburgen und Granitblöcken, die überall zu finden sind.

Der Sommer ist geprägt von angenehmen Temperaturen mit kühlen Nächten, von September bis Mai sind Nachtfröste möglich, sogenannte Tropennächte gibt es nicht. Die Winter sind kalt mit milden Phasen und wenig Nebel, daraus ergeben sich überdurchschnittlich viele Sonnenstunden.

Land- und Forstwirtschaft, sowie Klein- und Mittelbetriebe im Bereich Gewerbe, Handwerk und Handel prägen das wirtschaftliche Bild des Waldviertler Hochlands.

Eine immer wichtigere Rolle nimmt der Tourismus/Gesundheitstourismus ein.  Die vorhandenen  Naturschauplätze und ein gut ausgebautes Netz an Wanderwegen, sowie ein stetiger Ausbau des touristischen Angebots in den Bereichen Erholung, Sport und Handwerk, gepaart mit angenehmen Temperaturen, lädt zum Verweilen in der Region ein.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms KLAR! KlimawandelAnpassungsModellRegionen durchgeführt.